Förderung für acht junge Mediziner:innen für innovative Forschungsprojekte

BZKF BZKF-Young Scientist Fellowship 2022

Das BZKF hat erstmals im Rahmen der Ausschreibung „BZKF-Young Scientist Fellowship“ eine Förderung in Höhe von insgesamt 900.000 Euro an acht herausragende junge Medizinerinnen und Mediziner an den sechs bayerischen Uniklinika vergeben. Diese klinischen Forschungsprojekte sollen dazu beitragen, die Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen in Bayern weiter voranzubringen. Übergeordnete Ziele sind die schnellere Translation neuer zielgerichteter Tumortherapien-Verfahren vom Labor in die Klinik.

Acht junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben sich in einem kompetitiven Begutachtungsverfahren an den sechs BZKF-Standorten durchgesetzt und erhalten jeweils eine Förderung in Höhe von 100.000 – 150.000 Euro für ihre Forschungsprojekte. Die Auszeichnung der Stipendiat:innen erfolgte am 11.10.2022 im Rahmen einer virtuellen Ehrung. „Bei der Auswahl der Projekte haben wir einen besonderen Fokus auf die patientennahe Krebsforschung gelegt“, sagt Prof. Andreas Mackensen, Direktor des BZKF. „Uns ist es wichtig, dass die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die etablierten BZKF-Leuchtturm- und Studiengruppen an den BZKF-Standorten unterstützen und mitgestalten. Das BZKF sieht in der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses eine große Chance, um den Aufbau eines international sichtbaren Spitzenzentrums für patientennahe Krebsforschung in Bayern voranzutreiben“, so Prof. Andreas Mackensen weiter. Das BZKF fördert mit dem BZKF-Young Scientist Fellowship-Programm erstmals die besten Mediziner:innen und Lebenswissenschaftler:innen – (Advanced) Medical Scientist, Clinician Scientist oder Clinical Trialist – im Bereich der Krebsforschung in Bayern und stellt damit sowohl die notwendigen Mittel als auch die Freiräume für eine erfolgreiche Krebsforschung an den sechs bayerischen Uniklinika bereit.

Die BZKF-Young Scientist Fellows 2022:


PD Dr. med. Friederike Liesche-Starnecker, Universitätsklinikum Augsburg, ESCAPE – Entwicklung eines standardisierten, computer-gestützten Index zur Erfassung von morphologischer Heterogenität in Glioblastomen”

Dr. med. Markus Eckstein, Universitätsklinikum Erlangen, “Robuste räumliche Hochdurchsatzcharakterisierung (multi-Omics) des immunologischen Mikromilieus am „Use Case“ metastasierter Urothelkarzinome unter Immuncheckpointinhibitortherapie”

Dr. rer. nat. Hanna Hübner, Universitätsklinikum Erlangen, “Einfluss aktueller und neuer zielgerichteter anti-HER2 Kombinationstherapien auf die antikörperabhängige zellvermittelte Zytotoxizität und Phagozytose im Brustkrebs (Kurztitel: HER2response)“

Dr. med. Najib Ben Khaled, LMU Klinikum München, “Mapping drug synergy landscapes through CRISPR screens in cholangiocarcinoma”

Dr. Dr. med. Sebastian Johannes Schober, Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München, “Onkolytische Viro-Immuntherapie in Kombination mit CAR-T-Zellen zur Behandlung von pädiatrischen Sarkomen – Etablierung einer präklinischen Rationale”

Dr. med. Konstantin Drexler, Universitätsklinikum Regensburg, “Der Einfluss der topischen Applikation von Diclofenac auf den Tumormetabolismus von Hauttumoren”

Dr. med. Kerstin Michalski, Universitätsklinikum Würzburg, “Das prostataspezifische Membranantigen als bildgebender molekularer Marker – Prospektive Evaluation theranostischer Ansätze beim Hepatozellulären Karzinom“

Dr. med. Vera Nickl, Universitätsklinikum Würzburg, “Charakterisierung synergistischer Therapieeffekte von CAR-T-Zellen und Checkpointinhibitoren in ex vivo und in vivo Modellen des Glioblastoms“