BZKF Konzept-Titelbild

Mehrwert und Ziele des BZKF

„Exzellenz stärken – Wissen teilen“

Foto Bernd Sibler, Staatsminister für Wissenschaft und Kunst (Bildquelle: @StMWK)

Bernd Sibler, Staatsminister für Wissenschaft und Kunst (Bildquelle: StMWK)

„Mit dem neuen Zentrum läuten wir ein neues Zeitalter für die Behandlung von Krebspatienten ein“, betonte Wissenschaftsminister Bernd Sibler anlässlich der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages im November 2019. „Die Anwendung neuester Forschungsergebnisse in der klinischen Praxis und der direkte Informationszugang der Bevölkerung können die Vorbeugung und Früherkennung verbessern. Wir erhoffen uns davon, die Krebshäufigkeit und -sterblichkeit in Bayern insgesamt zu senken.“

 

Ziel des von allen sechs bayerischen Universitätsklinika und ihren Universitäten getragenen Forschungszentren ist es, die Erkenntnisse der Grundlagenforschung unverzüglich zum Nutzen der Patienten und der Gesellschaft in die Versorgungsstruktur zu übertragen.

 

Mit der Gründung des BZKF wird die Expertise der sechs bayerischen Uniklinika gebündelt und die daraus resultierende Spitzenversorgung an allen Standorten für die Patienten flächendeckend zugänglich gemacht. Ziel ist es, dass die Fachkompetenzen über das BZKF-Netzwerk von allen Partnern genutzt werden und Mehrfachentwicklungen vermieden werden. Dabei bauen die einzelnen BZKF Standorte, in enger Abstimmung miteinander, spezialisierte und international sichtbare Forschungsinfrastrukturen zu unterschiedlichen Fragestellungen in der Krebsbehandlung weiter aus.

 

So erhöhen sich zum Beispiel bei der Behandlung von seltenen Krebsarten dank einem rasch zugänglichen, vernetzten Wissen rund um Diagnose- und Therapiemöglichkeiten die Heilungschancen. Über das BZKF können Krebspatientinnen und patienten zukünftig an frühen klinischen Studien teilnehmen und von neuen, noch nicht zugelassenen Therapieoptionen profitieren – unabhängig davon, welche Uniklinik in ihrer Nähe ist.

 

Informieren Sie sich unter der Rubrik Studien zu neuesten Studien oder nutzen Sie das kostenfreie Bürgertelefon 0800 85 100 80. Unsere Mitarbeiter/innen helfen Ihnen gerne weiter!