Erfolgreicher Auftakt der Initiative „Versorgungsforschung und Translation“
Großes Interesse, spannende Impulse und ein intensiver Austausch: Die erste Veranstaltung der Initiative des Bayerischen Zentrums für Krebsforschung (BZKF) am Standort LMU Klinikum „Versorgungsforschung und Translation“ ist erfolgreich gestartet. Rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren vor Ort in München oder online dabei und diskutierten die Relevanz und Nutzbarmachung von Informationen aus dem Versorgungsalltag.
Im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung stand die Frage, wie Erkenntnisse aus der onkologischen Versorgungsforschung dazu beitragen können, Innovationen bedarfsgerecht und nachhaltig in die Versorgung zu übertragen. Dabei wurde deutlich: Informationen und Erfahrungen aus dem Versorgungsalltag sind eine wichtige Grundlage, um Versorgungslücken zu erkennen, Evidenz zu schaffen und die Versorgung weiterzuentwickeln.
Vielfältige Perspektiven im Dialog
Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Onkologie und Hämatologie, Universitätskliniken, gesetzlicher Krankenversicherung, Versorgungspraxis und Patientenvertretung brachten ihre unterschiedlichen Perspektiven ein. Vorträge und Podiumsdiskussionen beleuchteten unter anderem die Bedeutung von Versorgungsdaten, die Herausforderungen der Translation sowie die Chancen einer interdisziplinären Zusammenarbeit.
Besonders wertvoll war der offene und konstruktive Austausch zwischen den verschiedenen Akteurinnen und Akteuren. Die Diskussionen zeigten, wie wichtig es ist, Erfahrungen aus der Versorgungspraxis mit wissenschaftlichen Fragestellungen zu verbinden und gemeinsam Lösungen für eine bedarfsgerechte Versorgung zu entwickeln.
Dr. Irmgard Stippler, Vorstandsvorsitzende der AOK Bayern: „Die Veranstaltung macht deutlich: Versorgungsforschung ist entscheidend, um Erkenntnisse aus der Forschung und dem Versorgungsalltag in konkrete Verbesserungen für Patientinnen und Patienten zu übersetzen. Innovation, Qualität und Wirtschaftlichkeit sind dabei kein Widerspruch, sondern die gemeinsame Grundlage für eine zukunftsfähige Versorgung.“
Mandy Wahlbuhl-Becker, Geschäftsführerin des BZKF, ergänzt: „Veranstaltungen wie diese schaffen Raum für Austausch, Vernetzung und gemeinsames Lernen. Sie stärken das Verständnis für Datennutzung und zeigen, wie wichtig weitere Formate der Initiative „Versorgungsforschung und Translation“ sind. Versorgungsforschung wird künftig eine zentrale Rolle spielen, um die Gesundheitsversorgung gemeinsam weiterzuentwickeln. Deshalb schafft das BZKF den Rahmen für weitere Formate, die Akteurinnen und Akteure verbinden, den Dialog fördern und neue Impulse setzen.“
Auftakt für weitere Veranstaltungen
Unser besonderer Dank gilt Prof. Dr. Claus Belka, stellvertretender Direktor des BZKF, und Prof. Dr. Karin Berger-Thürmel für die Initiierung und Gestaltung der Veranstaltung sowie Prof. Dr. Tobias Pukrop für die Moderation.
Ebenso bedanken wir uns herzlich bei allen Referierenden, Panelteilnehmenden und Gästen, die mit ihren Impulsen, Perspektiven und Diskussionsbeiträgen zu diesem gelungenen Auftakt beigetragen haben.
Die Resonanz zeigt: Eine solche Plattform für Austausch und Vernetzung braucht es – und sie wird es wieder geben.
Impressionen © Katrin Glückler (LMU Klinikum)