Proof-of-Concept-Plattform für die translationale Krebsforschung
Präklinische Modelle
Der BZKF-Leuchtturm „Präklinische Modelle“ wurde gegründet, um dem bislang ineffektiven Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die klinische Anwendung zu verbessern. Eine Schlüsselposition kommt dabei einer starken präklinischen Forschung zu, die an allen Standorten des BZKF vorhanden ist.
Ziel des BZKF-Leuchtturms ist es, die translationale Forschung innerhalb des BZKF zu fördern. Dies soll durch verbesserte strukturelle Rahmenbedingungen erreicht werden.
Unter der Leitung des Universitätsklinikums Würzburg entsteht so ein hochdynamisches Netzwerk zwischen den BZKF-Standorten, das Forschungskompetenz, Synergien und Know-how auf höchstem Niveau vereint und Doppelstrukturen vermeidet.
Unser Leistungsangebot
Das sind Wir
Das Potenzial des BZKF-Leuchtturms „präklinische Modelle“ besteht darin, grundlegende Strukturen zu schaffen, die die Bereitstellung, Anwendung und Weiterentwicklung hochwertiger präklinischer Modelle für die translationale Onkologie im BZKF erleichtern.
Eines der Hauptziele des Leuchtturms ist der Aufbau organspezifischer Organoid (sog. 3D-Modelle) Units. Diese zentralen Einheiten werden es den Forschenden im BZKF-Netzwerk ermöglichen, präklinische Modelle in einer bisher nicht gekannten Detailtreue zu entwickeln und zu testen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden dazu beitragen, die Lücke zwischen der (präklinischen) Grundlagenwissenschaft und der frühen klinischen Anwendung zu verkleinern.
Anfrageformular
- Sie möchten selbst Tiermodelle in die Datenbank einbringen?
- Sie sind interessiert an der Organoiddatenbank?
- Sie sind interessiert an der Datenbank für Tiermodelle?
- Sie möchten selbst Organoidmodelle in die Datenbank einbringen?
Ineffektiver Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die klinische Anwendung (“translational gap“)
Gründe:
- Fehlende oder schwache interdisziplinäre Netzwerke für den wissenschaftlichen Austausch
- Fehlendes Informationsangebot über die Verfügbarkeit von präklinischen Modellen
Datenbank 2.0
- Harmonisierung beider RedCap Datenbanken über Organoide und Tiermodelle
- Erweiterung mit murinen und entzündlichen Modellen
- Standardisierung und Weiterentwicklung
Webbasierte Plattform
- Übersichtliche Informationsdarstellung und anwenderfreundliche Suchfunktion
- Informationen über Datenbank 2.0, SOPs, Schulungsvideos, Target-Validierung
SOPs
- Erstellung, Abstimmung und Bereitstellung
Target-Validierung
- AID-Technik in verschiedenen Modellsystemen
Sichtbarkeit
- Aktueller, monatlicher Newsletter
Konsolidierung und Weiterentwicklung des Leuchtturms
Kontinuierliche Etablierung von Organoiden unterschiedlicher Entitäten mit molekularen und klinischen Daten
Detaillierte Beschreibungen von operativen und versuchstierkundlichen Standardverfahren
Gründung einer standortweiten AG für die Erarbeitung und Aktualisierung von SOPs im Tierversuchsbereich
Konzeption, Produktion und Integration von Schulungsvideos zur Orientierung und zum fachlichen Einblick
Etablierung der AID-Technik in verschiedenen Modellsystemen zum Vorscreening für das Humansystem
Kontinuierliche Optimierung, Standardisierung und Steigerung der Anzahl der Datenbank-Inhalte
Etablierung der Datenbank als permanente und breit genutzte Austausch- und Vernetzungsplattform für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die kontinuierlich ausgebaut und weiterentwickelt wird
Zugang zu Organoiden für die Entwicklung innovativer, personalisierter Therapieansätze
Erstellung von SOPs zu operativen Eingriffen und nicht-operativen Standardverfahren
Etablierung der AID-Technik als innovatives Screeningtool in verschiedenen Modellsystemen (Organoide, Maus, Zebrafisch)
Sprecher: Prof. Nicolas Schlegel, Universitätsklinikum Würzburg
Stellvertretender Sprecher: Prof. Christoph Otto, Universitätsklinikum Würzburg
Bei Fragen zur Datenbank kontaktieren Sie bitte:
Datenbank Organoide: Frau Anne Rech (Rech_A@ukw.de)
Datenbank Tiermodelle: Frau Dr. Mahasen Saati (Saati_M@ukw.de)