Standortspezifische Leuchttürme
Standortspezifische Leuchttürme

Der Aufbau und die dauerhafte Etablierung der Grund- und Leuchtturmstrukturen ist eines der ersten konkreten Ziele im Verlauf der Aufbauphase, die im Netzwerk des Bayerischen Zentrums für Krebsforschung erreicht werden sollen. Dabei erfolgt der Ausbau der jeweils nur an einzelnen Standorten vorgesehenen Leuchtturmstrukturen schrittweise.

Die gemeinsame Nutzung dieser individuellen Strukturen durch alle sechs beteiligten Standorte stärkt den nachhaltigen bayernweiten Zusammenschluss und schafft einen Nährwert für die bayerische Bevölkerung.

Die Leuchtturmstrukturen werden basierend auf spezifischen Stärken der Standorte ergänzend eingerichtet und fokussieren sich auf spezielle Technologien und Expertise. Dadurch wird bereits vorhandene Expertise genutzt, gebündelt und gezielt ausgebaut. Unnötige Doppelvorhaltungen werden vermieden.

Die Leuchtturmstrukturen sind Voraussetzung für komplexe Weiterentwicklungen im jeweiligen Bereich und übernehmen Servicefunktionen für das gesamte Zentrum. Umgekehrt führt der Austausch von Proben und die Zuweisung von Patientinnen und Patienten mit besonderen Fragestellungen aus dem gesamten Zentrum an die jeweils hoch spezialisierte Stelle zu optimaler Diagnose und Therapie sowie zu schnelleren Fortschritten in den jeweiligen Bereichen, die wiederum allen zugutekommen.

Die Leuchtturmstrukturen und die standortübergreifende Nutzung ihrer Expertise im BZKF stellen einerseits die internationale Exzellenz, andererseits die bayernweite Teilhabe und Verbesserung der Versorgung der Patientinnen und Patienten sicher.

Nach Entwicklung und Validierung in selektionierten Zentren erfolgt der Patienten- oder Probentransfer in die Spezialeinrichtung.

Nach Entwicklung und Validierung in selektionierten Zentren erfolgt die Weitergabe des Know-how an alle Standorte (Breitenwirkung bei häufigen Situationen).