„Leben mit und nach Krebs“: Erfolgreicher 1. BZKF-Patientenkongress

Regensburg, 25.03.2026

Der erste Patientenkongress des Bayerischen Zentrums für Krebsforschung (BZKF) in Regensburg erfuhr breite Zustimmung und eine äußerst positive Resonanz. Unter dem Motto „Leben mit und nach Krebs – Stärkung der Patientenbeteiligung aus verschiedenen Perspektiven“ kamen Patientinnen und Patienten, Angehörige, Fachkräfte sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Selbsthilfe zusammen. Die Veranstaltung ermöglichte sowohl die Teilnahme vor Ort als auch online und schuf einen Rahmen für Austausch, Information und Begegnung.

Bereits zu Beginn der Veranstaltung wurde deutlich, wie groß das Interesse an einem offenen Dialog ist. In Vorträgen, Gesprächsrunden und persönlichen Begegnungen standen nicht allein medizinische Aspekte im Mittelpunkt, sondern vor allem die Erfahrungen und Bedürfnisse der Betroffenen. Viele Teilnehmende schilderten eindrücklich, wie wichtig es für sie ist, mit ihren Fragen und Sorgen wahrgenommen zu werden und konkrete Hilfe im Alltag zu bekommen.

„Ich freue mich sehr, dass wir heute zahlreiche Patientinnen und Patienten, Angehörige sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Versorgung und Forschung in Regensburg begrüßen durften. Mein besonderer Dank gilt allen Beteiligten und Unterstützern, die diesen Kongress möglich gemacht haben. Das Thema Patientenbeteiligung ist von zentraler Bedeutung – nur gemeinsam können wir die Versorgung von Menschen mit Krebs weiter verbessern und an ihren Bedürfnissen ausrichten“, sagte Prof. Dr. Tobias Pukrop, Mitglied im BZKF-Direktorium und Direktor des Comprehensive Cancer Center Ostbayern des Universitätsklinikums Regensburg.

Das Programm griff zentrale Fragen des Lebens mit und nach Krebs auf. In praxisorientierten Beiträgen wurde unter anderem beleuchtet, wie Bewegung, Ernährung, psychosoziale Begleitung und eine gute Kommunikation mit den Behandlungsteams das Wohlbefinden stärken können. Die Diskussionen machten deutlich, dass neben einer hochwertigen medizinischen Therapie auch verlässliche Orientierung und menschliche Begleitung für den Behandlungserfolg entscheidend sind. 
Im Vorfeld des 1. BZKF-Patientenkongresses trafen sich engagierte Mitglieder des Patienten-Experten-Pools (PEP), um die Krebsforschung aktiv aus Sicht der Patientinnen und Patienten mitzugestalten. Beim Workshop des Modells Integrative Onkologie (AM.mio) des Klinikums St. Marien Amberg stand eine alltagstaugliche, genussvolle Ernährung nach einer Krebserkrankung im Fokus. Frisch zubereitete Kostproben wie Smoothies und gesunde Snacks veranschaulichten die Empfehlungen und boten Gelegenheit zum persönlichen Austausch.

Verschiedene Initiativen und Beratungsangebote standen mit Informationsständen für persönliche Gespräche zur Verfügung und boten Einblicke in regionale Unterstützungsstrukturen, darunter beispielsweise mamazone – Frauen & Forschung gegen Brustkrebs e.V., der Sozialdienst des Universitätsklinikums Regensburg sowie das das BZKF - Cancer Survivor Team. Ein besonderer Dank gilt der Bayerischen Staatsregierung sowie der Deutschen Krebshilfe, die den Kongress im Rahmen des Programms „Onkologische Patientenkongresse“ gefördert hat.

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