Abschluss-Symposium der Projektgruppe “BAYERN GOES SDM“
Im Rahmen des Projekts "Bayern goes SDM" haben wir als erstes Bundesland in Deutschland die systematische Implementierung von SDM in der patientenzentrierten Versorgung von Krebspatientinnen und Krebspatienten vorangetrieben. Das Ziel ist es, die Patientenkompetenz und -zufriedenheit zu steigern sowie die Versorgungsqualität in der Onkologie zu verbessern.
Die BZKF-Projektgruppe SDM geht dabei den Weg eines evidenzbasierten Implementierungsansatzes, um die im Projekt aufgebauten Strukturen zu nutzen und zu erweitern, um wissenschaftliche Fragestellungen zum Thema SDM zu beantworten und die Themen Shared Decision Making und Kommunikation in Bayern auszubauen.
Das Abschluss-Symposium bot am BZKF-Standort Würzburg eine Plattform für herausragende Vorträge, die das bisher Erreichte zeigten und inspirierenden Ausblick auf zukünftige Anschlussprojekte im Bereich SDM gaben. Die Vortragenden teilten wertvolle Insights und Erfahrungen, die die positive Entwicklung und die Notwendigkeit von gemeinsamen Entscheidungsprozessen in der Krebsversorgung unterstrichen.
Wir danken allen Beteiligten, Forschenden und Partnern, die den Erfolg des Projektes “Bayern goes SDM“ ermöglicht haben und sind gespannt auf die nächsten Schritte in der Weiterentwicklung der patientenzentrierten Versorgung in Bayern. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, die Stimme der Patientinnen und Patienten zu stärken und deren Perspektiven in den Fokus der Behandlung zu rücken.
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Was bedeutet Shared Decision Making (SDM)?
Shared Decision Making (SDM) nennt man den Prozess der gemeinsamen Entscheidungsfindung, in dem Patientinnen und Patienten zusammen mit ihren behandelnden Ärztinnen und Ärzten eine Therapieentscheidung treffen.Sie werden aktiv zu ihren Lebensumständen, Vorstellungen und Erwartungen befragt und sie werden über die Behandlungsmöglichkeiten informiert, die in ihrer Situation in Betracht gezogen werden können - einschließlich der damit verbundenen Vor- und Nachteile. Wichtig dabei: alle Informationen sind wissenschaftlich belegt.
Ziel des Shared Decision Making ist es, gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten die Entscheidung für eine optimale Behandlung zu treffen, die medizinisch sinnvoll ist und der persönlichen Lebenssituation sowie den Bedürfnissen der Betroffenen einen hohen Stellenwert einräumt.